Farbstoffmigration beim Textildruck

Farbstoffmigration im Textildruck – was ist das und wie verhindert man sie?

In diesem Artikel:

Wenn Sie Textilien mit Transfers bedrucken, stoßen Sie früher oder später auf das Problem der Farbstoffmigration: Sie legen Ihr Kleidungsstück in die Transferpresse, positionieren ein schönes weißes Logo, folgen genau allen Anweisungen – die Presse öffnet sich, und Ihr einst strahlend weißes Logo ist plötzlich grau.

Oder noch schlimmer: Direkt nach dem Pressen sieht das Logo noch perfekt weiß aus, aber nach einigen Stunden oder Tagen verfärbt es sich oder zeigt unschöne Flecken.

Dieses Problem nennt sich Farbstoffmigration (Farbmigration) und tritt insbesondere bei Textilien wie sublimiertem Polyester oder Softshell auf. In diesem Artikel erklären wir die Ursachen – und vor allem, wie Sie es zuverlässig vermeiden können.

Was ist Farbstoffmigration?

Beim Bedrucken von Textilien mit Transfers können Logos ihre Farbe verändern. Durch die Hitze der Transferpresse werden die im Stoff enthaltenen Farbpigmente reaktiviert. Diese wandern in den Transfer und verfärben das Motiv.

Am häufigsten betrifft dies farbige Textilien, die mit weißen Logos bedruckt werden: Auf schwarzer Kleidung wird das Logo gräulich, auf roter Kleidung schimmert es rosa.

Die Farbmigration ist ein chemischer Prozess. Manchmal ist die Verfärbung sofort nach dem Pressen sichtbar, oft tritt sie jedoch erst Stunden oder Tage später auf – oder nach dem ersten Waschen.

Das macht das Problem besonders tückisch. Deshalb ist es wichtig zu wissen, bei welchen Textilien Farbmigration auftreten kann und welche Maßnahmen dagegen helfen.

Weißes Logo verfärbt sich auf roter Kleidung

Welche Textilien sind anfällig für Farbstoffmigration?

Drei Textilarten gelten als besonders problematisch: sublimiertes Polyester, Softshell und synthetisch gefärbte Stoffe.

1. Sublimiertes Polyester

Sublimiertes Polyester wird mit der Sublimationstechnik eingefärbt: Das Motiv wird zunächst mit Spezialtinten auf Transferpapier gedruckt und dann unter Hitze in die Polyesterfasern eingedampft. Die Fasern nehmen die Tinte vollständig auf – das Ergebnis ist eine dauerhafte, gleichmäßige Färbung.

Sublimiertes Polyester erkennt man daran, dass es nur außen gefärbt ist, während die Innenseite der Kleidung meist weiß ist.

Diese Technik wird sehr häufig für Sportbekleidung eingesetzt – z. B. bei Fußballtrikots, Radbekleidung oder Basketball- und Hockeytrikots.

Beim Bedrucken sublimierter Polyesterstoffe mit Transfers werden die Farbpigmente durch die Hitze erneut aktiviert und wandern ins Druckmotiv.

Glücklicherweise gibt es eine Lösung: Anti-Bleeding-Transfers mit Sublistop.

2. Softshell

Softshell ist natürlich als bequemes Material für leichte, warme und winddichte Jacken und Westen bekannt, aber es ist auch absolut berüchtigt für die Probleme, die es beim Bedrucken mit Transfers mit der Farbmigration verursacht.

Die äußere Schicht von Softshell ist ein synthetisches Material, das häufig aus Polyester und Elasthan hergestellt wird. Beim Bedrucken von Softshell mit Textiltransfers werden die Farbstoffe des Softshells aktiviert und können dann in den Druck eindringen.

Typisch für Softshell ist, dass die Verfärbung nicht unmittelbar nach dem Bedrucken auftritt, sondern oft erst nach mehreren Stunden oder Tagen langsam sichtbar wird.

Lösung: Verwenden Sie Silikontransfers oder spezielle Softshell-Transfers mit Sublistop.

3. Synthetisch gefärbte Textilien

Viele Kleidungsstücke aus Baumwolle, Polyester oder Mischgewebe werden klassisch gefärbt, indem die Stoffe in ein Färbebad getaucht werden. Normalerweise sind diese unproblematisch.

In den letzten Jahren zeigt sich jedoch vermehrt auch hier Farbmigration. Grund: der zunehmende Einsatz von synthetischen, nicht wasserlöslichen Farbstoffen, die – ähnlich wie Sublimationstinten – unter Hitze gasförmig werden und in den Transfer eindringen können.

Alles hängt von der Qualität der Farbstoffe und deren Fixierung während der Produktion ab. Empfehlung: Auch hier Transfers mit Sublistop verwenden.

Wie kann man Farbstoffmigration verhindern?

Glücklicherweise gibt es Lösungen, um Kleidung die anfällig für Farbmigration ist, problemlos und ohne Bedenken mit Textiltransfers zu bedrucken. Das Wichtigste bei diesen Kleidungsstücken ist, die richtige Transferqualität zu wählen. Anti-Bleeding-Transfers verhindern, dass die Farbpigmente aus dem Textil in den Aufdruck migrieren.

Antibleeding-Transfers mit Sublistop

Bei Anti-Bleeding-Transfers mit Sublistop drucken wir eine zusätzliche, doppelte Blockierungsschicht in einer speziellen Tinte hinter das Logo. Diese Tinte ist schwarz und bildet eine Barriere zwischen dem Logo und dem Textil, wodurch verhindert wird, dass die Farbpigmente der Kleidung in das Logo eindringen können.

Wir können alle unsere Textiltransfers mit Sublistop ausstatten, sodass Ihre Logos selbst auf kritischen Stoffen weiß und brillant bleiben:

    Anti-Bleeding-Transfers

    Silikon-Transfers

    In manchen Fällen reicht selbst eine doppelte Sublistop-Schicht nicht – vor allem bei Softshell oder sehr feinen Logos, bei denen kein Blocker hinterlegt werden kann.

    Ook voor deze bedrukkingen hebben wij de geschikte oplossing: onze silicone transfer Superflex is een zeefdruk transfer die gemaakt wordt met inkten op siliconebasis. De silicone inkten hebben als eigenschap dat ze geen kleurstoffen kunnen opnemen, en daardoor dus gegarandeerd antibleeding zijn, zonder dat er een subliblocker nodig is.

    Silikon-Transfers sind aus diesem Grund die erste Wahl für den problemlosen Druck auf Softshell. Darüber hinaus sind sie extrem elastisch, was sie auch für elastische Sportbekleidung aus sublimiertem Polyester, z. B. Radbekleidung oder Turnanzüge, besonders geeignet macht.

    Wir empfehlen die Silikontransfers auch für sehr kleine oder feine Drucke, bei denen es dennoch wichtig ist, dass das Logo nicht verfärbt. Wenn ein Logo für einen Sublistop zu klein ist, bietet Superflex in den meisten Fällen eine Lösung.

    Kann Farbstoffmigration rückgängig gemacht werden?

    Leider nein. Sobald ein Druck verfärbt ist, lässt sich dies nicht reparieren. Die einzige Möglichkeit ist ein erneuter Druck mit einem Transfer inklusive Sperrschicht – ein aufwendiger Prozess, den wir nicht empfehlen. Fazit: Vorbeugen ist die einzige Lösung.

    Farbmigration ist nicht dasselbe wie Transparenz

    Zum Schluss: Farbmigration darf nicht mit Transparenz (Durchscheinen) verwechselt werden. Ein helles Logo auf dunklem Textil kann stumpf wirken, wenn die Hintergrundfarbe durchscheint. Beispiel: Gelb auf Schwarz wirkt grünlich.

    Lösung: Wir drucken standardmäßig eine weiße Hinterlegung (Backing Layer) hinter unsere Transfers, um Transparenz zu vermeiden.